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1. zertifizierte Dreifeld-Passivhausturnhalle in Sachsen

12.11.11

Am 12.11.2011 fand die feierliche Eröffnung der neuen Sporthalle in Oederan statt. Das neue Gebäude wurde als erste Dreifeld-Passivhausturnhalle in Sachsen zertifiziert.

Im Beisein von zahlreichen Ehrengästen, so der Sächsische Innenminister Markus Ulbig, LTA Gernot Krasselt und Landrat Volker Uhlig erfolgte der Festakt zur Einweihung der Sporthalle. Zum Programm gehörten neben den Grußworten, die Darbietungen des Jugendblasorchesters Oederan, des Studios W. M., der Sportgruppe "Rhönrad" aus Schönerstadt sowie Tanzeinlagen von Schülern der Gemeinschaftsschule. Im Anschluß wurden alle Gäste zu einem Rundgang eingeladen.

Nach einer 1 1/2-jährigen Bauzeit erfolgt nun die Nutzung durch den Schul- und Vereinssport sowie für sonstige Veranstaltungen.

Die Haupt Ingenieurgesellschaft war für die Planung und Bauüberwachung der haustechnischen Gewerke verantwortlich. Hinsichtlich der technischen Gebäudeanlagen wurde im Objekt neben einer thermischen Solaranlage und großflächiger Photovoltaiknutzung ein hocheffizientes Lüftungskonzept realisiert.

Die Beheizung der Dreifeldhalle erfolgt über ein neues erdverlegtes Nahwärmenetz. Dieses wird von der neu errichteten Heizzentrale im Schulgebäude mit größtenteils regenerativer Energie versorgt.

Im Vorfeld der Bauarbeiten zur Sporthalle bzw. teilweise parallel wurde das Bestands-Schulgebäude saniert und um einen Neubau erweitert.


Einweihung TU BAF Freiberg – Erweiterungsneubau

08.11.11

Am 12.09.2011 wurde der Erweiterungsneubau der Forschungslaboratorien Energieverfahrenstechnik der Fakultät Maschinenbau der Technischen Universität Freiberg, Reiche Zeche, übergeben bzw. eingeweiht.

Neben den Begrüßungsworten und Ansprachen von Peter Voit, Leiter der NL Chemnitz des SIB, Georg Unland, sächs. Staatsminister für Finanzen und Sabine Schorlemmer, sächs. Staatsministerin Wissenschaft und Kunst lobte Bernd Meyer, Rektor der TU Bergakademie Freiberg das entstandene Gebäude und dankte allen am Bau Beteiligten für ihren Einsatz und die fristgerechte, in guter Qualität erfolgte Umsetzung der Baumaßnahme.

Das neue Laborgebäude mit einer Gesamtfläche von ca. 3700 m² besteht
aus verschiedenen physikalischen und chemischen Laborbereichen - z.B.: Biomasse-Kraftstofflabor, Chromatographielabor, Thermoanalyselabor, Adsorptionslabor etc.  einschl. zugehöriger Lagerräume für Gase, Säuren, Lösemittel und sonstige Chemikalien sowie Auswertebüros, PC-Pool, Seminarraum und einer Technologischen Versuchshalle. Des Weiteren  sind Bürobereiche und ein Seminarraum integriert.

Das Gebäude wurde mit aufwendigen haustechnischen Anlagen ausgestattet, um dem anspruchsvollen  Aufgabengebiet dieser Forschungseinrichtung gerecht zu werden:


Technische Ausstattung / Leistungsumfang Haupt IG:

Die Laborausstattung beinhaltet sowohl neue Laboreinrichtungen als auch vorhandene Labortechnik und Versuchsstände, welche aus verschiedenen Bestandslaboren umgesetzt wurden. Neben dem Einbau einer zentralen Druckluftversorgungsanlage wurde die technische Gasversorgung der Forschungseinrichtung in dem Laborneubau zentralisiert. Die neuen Gasstationen versorgen den Neu- und Altbau mit 8 verschiedenen, technischen Gasarten aufgeteilt in Mittel- und Hochdrucknetze (bis 300 bar). Die Installation von entsprechender Sicherheitstechnik sorgt für einen störungsfreien und gefahrlosen Umgang mit diesen Medien.
Für die entsprechende Wasserqualität sorgen verschiedenste Wasseraufbereitungsanlagen. Das Laborabwasser wird einer Abwasserneutralisationsanlage zugeführt.

Die Wärme- und Kälteenergieversorgung erfolgt aus dem Geothermieprojekt „Rothschönberger Stolln“, bei welchem das Wärme- und Kältepotential von 200 m unter der Erde befindlichem Grubenwasser genutzt wird. Wärmepumpen führen die Energie dem Niedertemperatur-Heizsystem des Gebäudes und den Einrichtungen zur Warmwasserbereitung zu.
Das Kältepotential des Grubenwassers wird für die Raumkühlung sowie technologische Kühlzwecke direkt genutzt. Hierzu versorgen weitverzweigte Leitungssysteme die direkten und indirekten Kälteverbraucher der Nutzungseinheiten.

Für die Lüftung und Klimatisierung der Labore und technischen Bereiche sorgen mehrere zentrale Klimaanlagen.


Richtfest Neubau der Kulturstiftung des Bundes, Halle/S.

26.08.11

Am 28.06.2011 wurde am Neubau des Hauptsitzes der Kulturstiftung des Bundes in Halle/S. auf dem Gelände der Franckeschen Stiftung Richtfest gefeiert.

Mit dem Neubau erhält Europas größte Kulturstiftung, die bisher auf drei provisorische Standorte verteilt ist, ein attraktives und funktionales Gebäude. Das neue Haus schließt die letzte Baulücke im historischen Bau-Ensemble am Franckeplatz.

Die haustechnischen Anlagen, welche u. a. eine Photovoltaikanlage sowie Absorbtionskälteanlagen zur Raumtemperierung enthalten, werden durch die Haupt IG in allen Gewerken geplant.


Richtfest am Kompetenzzentrum Delitzsch

12.08.11

Für den Neubau des Kompetenzzentrums der DSD Steel Group GmbH fand am 12.08.2011 ein traditionelles Richtfest in Delitzsch statt.

Bei dem Richtfest sprach neben dem Geschäftsführer der DSD Steel Group GmbH Thomas Röder und dem Bauleiter Michael Zeidler auch der Oberbürgermeister der Stadt Delitzsch, Dr. Manfred Wilde, der die Bedeutung dieses Objekts als Wirtschaftsfaktor für die Stadt Delitzsch hervorhob.

Im Gewerbegebiet Südwest in Delitzsch entsteht ein moderner und energieeffizienter Gebäudekomplex mit Werkhallen und einem Bürogebäude.

Die Planung der Gewerke Heizung, Lüftung, Sanitär und Kälte erfolgt durch die Haupt IG.


VOF-Zuschlag

30.06.11

Zuschlag der VOF-Ausschreibung für Planungsleistungen zum BV:
„Umbau der Wärmeversorgung der NL Königstein der Wismut GmbH“ an Haupt IG  

Die Wärmeversorgung des Arials mit 28 Gebäuden der Wismut GmbH in Königstein soll technisch/technologisch an die sich dynamisch veränderte Betriebsstruktur angepasst werden.
Das Heizhaus mit einer derzeitigen Erzeugerleistung von 30 MW (3 Dampferzeuger mit je 10,7 MW bzw. 15t Dampf/h) und das Trassennetz sollen entsprechend umgebaut werden. Die Anlage unterliegt dem Treibhausgasemissionshandelsgesetz.
Haupt IG erhielt nach dem VOF-Verfahren den Zuschlag für diese Generalplanerleistung.