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Medienberichte

Schulanbau eingeweiht

08.12.10

OEDERAN (Hans-Jürgen Apel). Am 2. Dezember war es endlich soweit, Oederans Bürgermeister Steffen Schneider übergab offiziell den Schulhausanbau mit Treppenhaus für die Grund- und Gemeinschaftsschule seiner Bestimmung. 
Dazu waren Stadträte, Bauleute und natürlich die Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrerinnen und Lehrern zu einer kleinen Feier im neuen Speiseraum zusammengekommen. „Hatten die Schülerinnen und Schüler bisher keine geeigneten Räume zum „Abhängen“ oder auch „chillen“, wie das neuerdings so genannt wird, so hat sich das per heute geändert“, stellte Bürgermeister Steffen Schneider in seiner kurzen Ansprache fest. Licht durchflutet präsentiert sich der neue Speisesaal und damit gleichzeitig der zweite Rettungsweg für das Schulhaus. 1,128 Millionen Euro, sie stammen aus dem Konjunkturprogramm, sind für dieses Bauwerk bereit gestellt worden. 
Natürlich galt der Dank des Bauherren den Planern, den Bauausführenden, den Lehrerkollegien der Grund- und Mittelschule und allen Schülerinnen und Schülern, da sie die Bauarbeiten während des Schulbetriebs über sich ergehen lassen mussten. Und das die Finanzierung dieses Vorhabens relativ problemlos erfolgte, ist Ausdruck dafür, dass das pädagogische Konzept der „Konsultationsschule“ im Bereich der Mittelschule weit über Oederan hinaus Anerkennung gefunden hat. Mit einem kleinen Programm bedankten sich die Schüler beim Oederaner Stadtrat und bei den Bauarbeitern.

Quelle: Wochenspiegel Sachsen

Beste Hilfe für Studierende mit Kind

29.03.10

Fröbel-Gruppe und Studentenwerk eröffnen in der Brüderstraße eine wunderschöne Kita mit 105 Plätzen

Glückliche Eltern, glückliche Kinder und jede Menge zufriedene Verantwortliche trafen sich am Samstag in der Brüderstraße 14, um die Eröffnung einer ganz besonderen Kita zu feiern. Durch den Komplettumbau einer früheren Sportschule gibt es nun 105 Betreuungsplätze, die vor allem für Kinder von Studenten gedacht sind. Doch auch Mitarbeiter der Leipziger Hochschulen können die Einrichtung nutzen. Sie hat 1,9 Millionen Euro gekostet, erklärte Frank Kießling, Chef des Leipziger Studentenwerks, welches als Bauherr auftrat und sich so einen lang gehegten Wunsch erfüllte. „Wir sehen das neue Angebot als beste Hilfe für Studierende mit Kind, um in einer nicht immer kinderfreundlichen Hochschulwelt gut zu bestehen“, so Kießling.

Als Betreiber der Kita war die gemeinnützige Fröbel-Gruppe von Anfang an in Bau und Konzept eingebunden. „In unseren Kindergärten geht es darum, die Welt spielerisch zu entdecken. Das pädagogische Konzept basiert auf den Ideen unseres Namensgebers Friedrich Fröbel, in Hinblick auf den naturwissenschaftlichen Schwerpunkt ist das eine ideale Kombination“, sagt Anett Platte, Geschäftsführerin der Fröbel Leipzig GmbH, zu der in der Region 15 Einrichtungen gehören.

Sozialbürgermeister Thomas Fabian (SPD) war ganz angetan von den Themenräumen, in denen sich die Kinder zum Beispiel in einer Miniküche, einer Werkstatt oder beim Brückenbauen nach Holzmodellen Leonardos ausprobieren können. „Dieses Haus ist ein wunderschönes Beispiel dafür, dass wir nicht nur dem Bedarf an Plätzen nachkommen wollen, sondern auch wirklich die Qualität der pädagogischen Betreuung fördern“, lobte Fabian. Zum Beispiel setze Fröbel hier auch auf zwei männliche Betreuer und eine englischsprachige Betreuerin, biete den Studenten die Möglichkeit, Freistunden bei ihren Kindern zu verbringen: samt Elternraum mit Computerarbeitsplatz.

Einer dieser Eltern ist Karsten Pfau, Maschinenbau-Student an der HTWK: „Ich verdanke dem Studentenwerk, dass mein 2,5 Jahre alter Sohn nun in diese tolle Kita in sehr guter Lage gehen kann. Durch die 80 Quadratmeter große Piazza mit großem Kletterturm können sich die Kinder sogar bei schlechtem Wetter austoben.“ Passend zum Profil erhielt die Kita den Namen „EinSteinchen“. Studentenwerkschef Kießling: „Wenn in 40 Jahren ein neuer Einstein forscht, der hier die ersten naturwissenschaftlichen Fähigkeiten erhielt, dann können wir alle stolz auf dieses Werk sein.“

Jens Rometsch

Quelle: Leipziger Volkszeitung

Förderstelle für Behinderte eröffnet

26.03.10

Die Lebenshilfe Werkstatt Leipzig hat gestern ihre erste Förder- und Betreuungsstelle eröffnet. Auf rund 620 Quadratmetern sollen künftig in der Ernst-Keil-Straße 15 bis zu 18 schwerbehinderte Erwachsene Alltagskompetenz und Selbstständigkeit erlernen. Unterstützung bekommen Sie dabei von ausgebildeten Heilerziehern und Ergotherapeuten. „Wir wollen ein Stück Normalität für Menschen schaffen, die aufgrund der Schwere ihrer Behinderung nicht in der Werkstatt arbeiten können“, sagt Martina Kempe, Geschäftsführerin der Leipziger Lebenshilfe.

Die neue Förderstelle enthält Gruppen- und Ruheräume, einen Hauswirtschafts- und einen Entspannungsraum mit therapeutischen Licht- und Toneffekten. Gegenwärtig kümmern sich vier Mitarbeiter täglich von 7.30 bis 15.30 Uhr um zwölf Behinderte im Alter von 19 bis 36 Jahren. „Wir bieten ihnen eine Ganztagsstruktur“, so Kempe. Dazu gehöre auch gemeinsames Einkaufen und Essen machen. Die Betreuten sollen so den Umgang mit Geld und Ordnung halten lernen. „Das oberste Ziel ist es, die Menschen in den Berufsbildungs- und Arbeitsbereich der Werkstatt zu integrieren“, erklärt Kempe.

Rund 900 000 Euro hat der Neubau gekostet. Der Freistaat Sachsen trägt davon 80 Prozent. Die restlichen Kosten teilen sich Kommune und Verein.

Jens Herpolsheimer

Quelle: Leipziger Volkszeitung, 26.03.2010